zusammen


..Die Alternative wäre, dich jetzt rauszuschmeißen, und das bringe ich nicht fertig. Ich will dich nicht aufgeben. Begreifst du das ?

<< Ja >>, antwortete ich und verstand mich dabei selbst nicht mehr. Ich stahl mir die Zeit für Dinge, die ich tun musste. Ich vernachlässigte meine Freunde. Für einen Mann, der mich in sein Leben geholt hatte, ohne vorher Platz dafür zu schaffen. Für einen Mann, der mich glücklich machte und dafür sorgte, dass sich mein Verstand ausschaltete, sobald ich seine Stimme hörte..

(aus Tagediebe)

Die Menschen sind so.

Wenn du sie unbedingt festhalten willst,

ergreifen sie die Flucht.

Aber wenn du sanft mit ihnen umgehst,

werden sie immer an deiner Seite bleiben.

(Gespräche mit Kindern)

..wäre vielleicht einfache wenn ich dich nicht getroffen hätte.. Es wäre nur nicht mein Leben..

Erich Fried

Nimm mir nicht den Mut - nimm mir die Angst.

Nimm mich ruhig auseinander - doch halte mich auch zusammen.

Nimm mich ganz für dich - aber lass mich auch wieder gehen.

Nimm mich als mich - nichts als das, was du willst.

- Kristiane Allert-Wybranietz-

…Hier und jetzt und solange es dauert, gehöre ich dir. Ganz und gar dir.

Und dann?

Ich kann dir nicht sagen, was nach dieser Nacht sein wid, was jenseits dieses Zimmers liegt.

Nichts ist da, solange man nicht hinschaut..

(Auszugs aus einem Dialog in “Die Pflanzenmalerin” von M. Davies)

250 g Liebe
250 g Humor
250 g Sexuelle Anziehung
500 ml gegenseitige Bewunderung und Respekt
500 g intellektuelle Ebenbürtigkeit
1 Prise Schwiergerfamilien, nach Belieben auch mehr
1 vernünftiges Einkommen
1 großer Schuss Teamwork
4 TL Bereitschaft, Fehler einzugestehen
250 g bereitwillige Entschuldigung
je 250 g Vertrauen und Unterstützung
1 großes oder viele kleine gemeinsame Interessen oder Hobbys
250 g Freude aneinander
getrennte Badezimmer (wenn finanziell möglich)

Alle Zutaten durchsieben, Klümpchen von Eifersucht, Erbsenzählerei, Groll, Rechthaberei, schlechter Laune und Anschuldigungen entfernen. Regelmäßig gesunden und befriedigenden ehelichen Sex unterrühren. In großzügige Liebesportionen aufteilen und über viele Jahre in der stetigen Wärme aus Zuneigungen, gegenseitigem Respekt und Begehren backen.

(aus Seitensprung rückwärts - Olivia Lichtenstein)

..es ist nicht leicht eine beziehung zu leben, den anderen wirklich zu kennen und so zu akzeptieren wie er ist, mit all seinen fehlern und seiner vergangenheit.. er gestand mir seine angst zurückgewiesen zu werden, wenn ich ihn wirklich kennen würde, wenn er sich mir gegenüber ganz entblössen würde..

..damit wir uns wahrhaft lieben können, müssten wir die wahrheit von einander wissen, selbst wenn es nicht leicht ist sie hinzunehmen..

..es fasziniert mich immer, wie die leute erst verrückt vor liebe sind und dann ist nichts mehr da. nichts. das tut so weh. wenn ich fühle, dass mich jemand verlassen will, habe ich die schwäche, mich vorher von ihm zu trennen, bevor ich es zu hören bekomme..

.. es gibt einen moment im leben da wird dir bewusst, dass du dich von einer weiteren trennung nicht mehr erholen kannst und selbst wenn dieser mensch dich 60% der zeit die du mit ihm verbringst nervt, kannst du immernoch nicht ohne ihn leben.. und selbst wenn er dich jeden nacht aufweckt in dem er dir ins gesicht niesst.. tja liebst du dieses niesen mehr als die küsse eines anderen..

(aus den letzten und vermutlich besten fünf minuten 2 Tage Paris)

alleine sein - frei sein
zu zweit sein - nicht frei sein
nicht alleine sein

aus: »Stark wie ein Baum –
sanft wie eine Blüte«
~Bild und Text: ©Edith Tries~

Damit zwei Menschen zueinanderkommen, genügt es nicht, dass sie sich lieben, sie müssen auch zusammenpassen, und sie müssen sich im richtigen Moment begegnen.

Und das ist bei manchen nicht der Fall..

(Marc Levy)

.. mit dir einen Weg gehen zu können, den ich nur mit wenigen gehen kann:

den schmalen Grat zwischen Verlust und Besitz,
zwischen freigeben und in der Freiheit verloren gehen,

zwischen eigenständig sein und vereinsamen.

Ich will ich bleiben, und nicht abhängig sein von deiner Zuwendung.
Ich will dich nicht zuständig machen für mein Glück,

aber ich will mich dir gegenüber auch nicht verhärten, so als ob du mir nichts bedeutest.
Ich will auch nicht zuständig sein für Dein Glück, sondern dich herausfordern, zu dir zu finden,

so dass du dich selbst glücklich machen kannst.

Und ich akzeptiere, dass du deinen Freiraum brauchst.

Ich will über dich nicht bestimmen und nicht über mich bestimmen lassen.
Ich will nicht jammerndes Mitleid haben oder geben.
Ich will frei auf dich zukommen und nehme an,
dass auch du so auf mich zugehst, wenn du mir begegnest..

(c) Unbekannt

Was macht die Bessere Hälfte aus ?
Wenn man einen anderen kennen lernt, lernt man zugleich sich selber kennen..Sich gegenseitig zu finden, sich seelisch zu berühren.
Mit der Zeit lernst du, dass eine Hand halten nicht dasselbe ist wie eine Seele fesseln und dass Liebe nicht Anlehnen bedeutet und Begleitung nicht Sicherheit. Du lernst allmählich, dass Küsse keine Verträge sind und Geschenke keine Versprechen. Du beginnst, deine Niederlagen erhobenen Hauptes und offenen Augen hinzunehmen mit der Würde des Erwachsenen, nicht maulend wie ein Kind. Und du lernst, deine Straßen auf dem Heute zu bauen, weil das Morgen ein zu unsicherer Boden ist. Mit der Zeit erkennst du, dass sogar Sonnenschein brennt, wenn du zuviel davon abbekommst. Also bestell deinen Garten und schmücke selbst dir die Seele mit Blumen, statt darauf zu warten, dass andere dir Kränze flechten. Und bedenke, dass du wirklich standhalten kannst und wirklich stark bist. ….

…soviel zu meinem Seelenleben!

(unbekannt)

Wie schön das klingt “Sich finden”, richtig nach Erfüllung. Und was da alles mitklingt: “Suchet, so werdet ihr finden. Klopfet an, so wird euch aufgetan.” Und so weiter.

Aber wie ist es wirklich für den, der sucht? Er findet sich. Ja, er findet sich, er findet sich immer wieder und wieder und wieder, auch wenn er einmal rasten möchte., auch wenn er endlich aufhören oder auch nur unterbrechen möchte. Und wie er sich findet? Meistens in Stücken oder in Bruchstücken oder in zerbröckelnden Stücken.

Und wenn er sich ganz findet, dann weiß er nicht mehr, wer er ist, er oder das, was er da gefunden hat. Und was heißt ganz? Ganz, aber tot. Ganz, aber in einem Zustand der Dumpfheit, aus dem der Gefundene nicht zu erwecken ist. Ganz aber ganz zum Tier geworden, oder zu etwas Ärgerem, denn wenn wir sagen “tierisch”, tun wir den Tieren damit Unrecht. Ganz, und vielleicht sogar auch ganz bei Sinnen, aber bei Sinnen, die keinen Sinn mehr finden können, oder vielleicht nur den Sinn noch nicht finden können, aber was hilft das? Wenn man vergeht, ehe man ihn finden konnte, dann war es fast ganz, als hätte man ihn nicht mehr finden können. Und das ärgste ist, dass man, wenn man erst angefangen hat zu suchen, nicht mehr aufhören kann, auch nicht, wenn man längst weiß, dass die Worte “Suchet, so werdet ihr finden” eigentlich eine Warnung waren oder gewesen sein könnten..

Verfasser: Unbekannt

Ich möchte gerne einen Mann haben, mit dem ich gemeinsam zurückblicken kann.

Mit dem ich nicht nur eine Gegenwart und eine Zukunft teile, sondern auch eine Vergangenheit.

Sich alleine erinnern finde ich bedauerlich. Das macht schwermütig.

Aber zusammen kann man in Erinnerungen und alten Zeiten schwelgen, kann lachen und sich freuen, dass man schon so lange beieinander ist, dass man einen so großen wertvollen Schatz an gemeinsam Erlebten besitzt.

Ich hätte gerne eine Liebe für die es sich lohnt Fotoalben anzulegen.

(unbekannt)

..sind zwei Hälften desselben Buches, in dem das Leben aufgeschrieben ist. In ihm gibt es Liebe, Zärtlichkeit, Verständnis, Respekt, aber auch Intrigen, Hass, Eifersucht, Undankbarkeit; Erfolge und Versagen, Freude und Trauer, Sattheit und Mangel, Überraschung und Enttäuschung. Aber erst wenn beide Hälften des Buches zusammen sind, hat der Inhalt einen Sinn, und jede Passage beginnt, wo eine andere endet..

Fang endlich an !

(Aus Der Eremit - Gespräche am Rande des Meeres)