…somebody tell me why I’m on my own if there’s a soulmate for everyone - Who doesn’t long for someone to hold who knows how to love you without being told..
Menschen haben an den überraschensten Stellen Narben. Sie sind so etwas wie geheime Strassenkarten ihrer persönlichen Geschichte. Ein Diagramm alter Verletzungen.
Die meisten Wunden heilen und es bleibt nichts weiter als eine Narbe zurück – manche jedoch heilen nicht.
Manche Verletzungen tragen wir ständig mit uns herum auch wenn sie schon lange her sind – halten die Schmerzen an. Vielleicht haben uns unsere alten Wunden etwas zu erzählen. Sie erinnern uns daran wie wir damals waren und was wir überstanden haben. Sie lehren uns was wir in der Zukunft vermeiden sollen.
Zumindest hätten wir das gern. Aber leider ist das nicht so, oder? Es gibt Dinge die müssen wir einfach immer wieder durchmachen – immer, immer, immer wieder.
“Hör auf deinen Kummer: warum es uns besser geht, wenn wir unsere Sorgen nicht verdrängen ” von Stephen Levine.
Schmerz und Trauer nicht spüren zu wollen, ist eine verbreitete und verständliche, aber nicht immer sinnvolle Reaktion. Denn der Kummer, den wir nicht fühlen wollen, verschwindet deshalb ja nicht wirklich. Er bleibt in uns, was Folgen hat. Folgen wie z.B., dass wir innerlich verhärten, dass wir Kontakt meiden, dass wir uns von unseren Gefühlen abschneiden. All das engt uns ein und raubt Lebensfreude.
Stephen Levine zeigt sehr eindringlich auf, wozu verdrängter Schmerz führen kann – und zwar auf persönlicher, aber auch auf gesellschaftlicher Ebene. Und er zeigt, wie wir besser mit unserem Kummer und unsere Trauer umgehen können: nämlich, indem wir diese Gefühle zulassen lernen.
Es braucht etwas Mut, um das Buch zu lesen. Hier geht es bereits um die ersten Schritte zum Zulassen von Emotionen, die wir fürchten und wegdrücken wollen. Aber nur dann, wenn wir uns ihnen stellen, sie zulassen und ihnen erlauben, sich auszudrücken, können wir Erlösung und Heilung finden. Nicht für jede/n wird das wohl ohne therapeutische Hilfe möglich sein, aber “Hör auf deinen Kummer” kann auch dafür ein erster Anstoß sein.
Neben den vielen, vielen Denkanstößen und klugen Gedanken finden Sie auch einige Übungen in dem Buch. Körper- und Atemübungen, die das Zulassen von Schmerz und Trauer möglich machen.
Stephen Levine schreibt: “Schmerz ermöglicht Mitgefühl.” und an anderer Stelle “Widerstand ist die Hölle.” Diese zwei Sätze habe ich zusammen mit vielen anderen aus diesem Buch mitgenommen, weil sie mich tief getroffen haben.
Fazit: Ein extrem wichtiges Buch über ein unbequemes Thema, das aber für unser Lebensglück unerlässlich ist.
Man trennt sich aus einem bestimmten Grund. Man sagt dem anderen, warum. Man gibt ihm die Möglichkeit zu antworten. Man läuft nicht einfach so fort. Nein, dass ist absolut kindisch.
Nicht alle Wunden sind oberflächlich. Die meisten Wunden gehen tiefer, als wir es uns vorstellen können. Das kann man mit dem bloßen Auge nicht sehen. Und dann gibt es Wunden, die uns überraschend zugefügt werden. Die beste Art eine Wunde oder Krankheit zu behandeln, ist in die Tiefe zu gehen und den wahren Grund für die Verletzung zu finden. Und wenn man ihn gefunden hat, muss man versuchen ihn mit aller Kraft zu beseitigen.
..doch die Welt steckt voller Überraschungen und unerwarteter Wendungen. Und wenn man gerade angefangen hat sich auszukennen, bewegt sich der Boden unter einem und auf einmal kippt man einfach um. Wenn man Glück hat, tut man sich dabei nicht viel. Eine kleine Verletzung, auf die man ein Pflaster kleben kann.
Aber es gibt Wunden, die tiefer gehen, als es zunächst den Anschein hat. Da braucht man mehr als eine schnelle Lösung. Bei manchen Wunden muss man das Pflaster einfach abreißen, man muss Luft an sie lassen und ihnen Zeit geben, damit sie heilen können.
Inmitten aller Vergänglichkeit
Einmal wichtig gewesen zu sein,
für jemanden, der einem selber
so wichtig war, dass man glaubte,
alles vorher sei unwichtig gewesen,
und nichts könnte nachher wichtiger werden
als dieses eine Mal;
es bleibt und wird zu erfülltem Leben.
Auch wenn man es längst vergessen wähnt.
Artık savrulup gitsen de rüzgara
Ağla mazidir şimdi senin olan
Yaralı yaralı yaralı kalbim..
Dokunduğun el yalan
Sakındığın gül yalan
Sel akar kum olur
geriye kalan
Ağla yaralı kalbim hepsi yalan
Ağla bir avuç küldür elde kalan
Yaralı yaralı yaralı kalbim.
Söz: İbrahim Karaca
Müzik: Kemal Sahir Gürel
Solist: Atakan Akdaş
Manchmal muss man Namen löschen und das ist ein seltsames Gefühl.. Der Mensch, der hinter diesem Namen steht, ist nicht mehr da. Kein Anruf, kein freundliches Wort, kein Gesicht mehr. Einfach fort. Dageblieben zu sein ist manchmal schwieriger als zu gehen. Wer gegangen ist, hat alles hinter sich gelassen.Wer zurück geblieben ist, der muss Lücken füllen.