s o u l m a t e – somebody tell me why I'm on my own if there's a soulmate for everyone – Who doesn't look for someone to hold who knows how to love you without being told..


V e r l a n g e n
November 30, 2007, 9:14
Gespeichert unter: gedanken, grey´s anatomy

All zu oft ist das was man haben will, das was man nicht haben kann. Verlangen ist das was unsre Herzen bricht, es füllt uns aus. Verlangen kann einem das Leben zur Hölle machen. Aber so hart es auch sein mag etwas wirklich zu wollen, die Menschen die am meisten leiden, sind diejenigen die nicht wissen was sie wollen.

(Meredith)



Alte Wunden
November 30, 2007, 9:10
Gespeichert unter: gedanken, grey´s anatomy, songs, verlust, wunden

Menschen haben an den überraschensten Stellen Narben. Sie sind so etwas wie geheime Strassenkarten ihrer persönlichen Geschichte. Ein Diagramm alter Verletzungen.

Die meisten Wunden heilen und es bleibt nichts weiter als eine Narbe zurück – manche jedoch heilen nicht.

Manche Verletzungen tragen wir ständig mit uns herum auch wenn sie schon lange her sind – halten die Schmerzen an. Vielleicht haben uns unsere alten Wunden etwas zu erzählen. Sie erinnern uns daran wie wir damals waren und was wir überstanden haben. Sie lehren uns was wir in der Zukunft vermeiden sollen.
Zumindest hätten wir das gern. Aber leider ist das nicht so, oder? Es gibt Dinge die müssen wir einfach immer wieder durchmachen – immer, immer, immer wieder.

(Meredith)



Die Kunst der kleinen Schritte
November 15, 2007, 6:19
Gespeichert unter: einfach so

Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.
Erinnere mich daran, dass das Herz oft gegen den Verstand streikt.
Schick mir im rechten Augenblick jemand, der den Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe zu sagen. Du weißt, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen. Gib, dass ich diesem schönsten, schwierigsten, riskantesten und zartesten Geschenk des Lebens gewachsen bin. Verleihe mir die nötige Phantasie, im rechten Augenblick ein Päckchen Güte, mit oder ohne Worte, an der richtigen Stelle abzugeben.
Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff mit Tiefgang gleicht, um auch die zu erreichen, die unten sind.
Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen. Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern was ich brauche. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.

(Antoine de Saint Exupery)



Kenar Süsü
November 11, 2007, 11:28
Gespeichert unter: songs, türkisches

kenar süsü oldum hayatında
yani olmasam da olurdu..
kaza süsü de verirdin vefatıma,
yokluğum boşluk yaratmazdı..
seni aramamam, sormamam, bakmadan uzaklaşmam eminim çok hora geçti
hurdaya çıktı içim fark ettin mi hiçe döndüm
çürüye çürüye tükendim
rezil ettim kendimi
dağıttım
içtim
düştüm
ona buna ağladım
içimden döküldün
gülmeyi unuttum
kendimi dinlemekten

hastalık hastası oldum senin yüzünden



November 11, 2007, 11:22
Gespeichert unter: einfach so

Verbringe nicht die Zeit
mit dem Suchen nach dem Hindernis,
vielleicht ist keines da.

~Franz Kafka~



November 11, 2007, 11:22
Gespeichert unter: einfach so

Das Schönste im Leben ist der Wunsch,

das Nächstschönste die Erfüllung.

M.Mitchell



November 6, 2007, 6:16
Gespeichert unter: einfach so

Der Augenblick ist nichts als der wehmütige Punkt zwischen Verlangen und Erinnern.

Robert Musil



November 5, 2007, 6:15
Gespeichert unter: einfach so

Man muss sein Leben
aus dem Holz schnitzen,
das man hat, und wenn
es krumm und knorrig wäre.

~Theodor Storm,



November 5, 2007, 6:13
Gespeichert unter: einfach so

[...] all die Verschiedenen Möglichkeiten sind nämlich nicht für alle gleich Gut geeignet. Zum einen passt dieses, zum anderen jenes. Wir bestehen doch nicht aus Kitt, den man in jede beliebige Form kneten kann. Wir haben einen Charakter, wir sind alle verschiedenen, alle einzigartig. Und zu jedem einzigartigen Menschen gehört auch eine ganz bestimmte Art von Leben, mit allem, was dazu gehört. Wir brauchen also lediglich zu entdecken, wie wir beschaffen sind, um danach völlig selbstverständlich das zu tun, was zu uns passt.Wir brauchen nicht mehr zu wählen, wir brauchen keine Entscheidung zu treffen – es ist einfach das Beste, Punkt, aus.

Die Idee, dass wir eine Wahl treffen können, geht von der Unterstellung aus, dass alle Möglichkeiten gleich gut sind. Wir brauchen uns nur zu überlegen, welche uns die Angenehmste zu sein scheint, und die wählen wir dann.

Doch wie bestimmen wir, was uns am Angenehmsten scheint? Das kann sich je nach Laune ändern: Was uns morgens nett erscheint, kann uns mittags langweilen und am Abend zum Hals heraushängen. Außerdem sind wir meistens, mehr als uns bewusst ist, von anderen beeinflusst: Unserer Umgebung, unserer Erziehung und natürlich von den Reklamehexen. Viele Zweifler wissen tief in ihren Herzen schon längst, was sie am liebsten wollen würden, doch sie wagen es nicht einmal, es sich selbst zu beichten, geschweige denn der Ausßenwelt – aus Angst, jemanden zu verletzen oder aus Angst, sich in den Augen anderer lächerlich zu machen.

Was wir wollen, ist nicht immer verlässlich. Es kann an einem Tag etwas anderes sein als am anderen, es kann von den beeinflusst sein, was wir zu wollen gelernt haben, wovon anderen Menschen meinen, dass wir es wollen sollen, was unsere Eltern von uns erwarten, was unser Partner von uns fordert. Und davon haben wir gar nichts. Wenn Sie wissen wer sie sind, wissen Sie auch, was zu ihnen passt.

[...]

Die wirkliche Frage lautet also nicht: Was will ich? Die wirkliche Frage lautet: Wer bin ich? Und die Antwort beinhaltet eine Einschränkung. Sie sind nicht alles, Sie sind nur, wer Sie sind.

Echte Wahlfreiheit ist die Freiheit, sich selbst freiwillig zu beschränken. Mein gutes altes I Ging drückt das so aus: „Durch das Setzen von Grenzen erlangt im menschlichen Leben das Individuum seine Bedeutung. Unbegrenzte Möglichkeiten sind nichts für den Menschen. Dadurch würde sein Leben nur ins Grenzenlose zerfließen.“

Aus „Zehn Gebote der Inneren Ruhe“
von Lisette Thooft



Aus “Das Lächeln der Sterne”
November 4, 2007, 1:51
Gespeichert unter: buchtipp, liebe, sehnsucht, trennung, verlust

..seit ich abgereist bin, denke ich die ganze Zeit an dich. Ich weiss dass meine Reise noch nicht vorüber und dass das Leben ein gewundener Pfad ist, und ich kann nur hoffen, dass er sich irgendwie zurück zu dem Ort schlängelt, an den ich gehöre. Zurück zu dir. So denke ich jetzt darüber. Ich gehöre zu dir.

.. Bevor wir uns kennenlernten, war ich so verloren, wie ein Mensch nur sein kann. Und doch hast du etwas in mir gesehen, was mir eine neue Richtung gegeben hat.

Wenn ich schlafe, träume ich von dir, und wenn ich wach bin, sehne ich mich danach, dich in meinen Armen zu halten. Von dir getrennt zu sein, hat mich in der Gewissheit bestärkt, dass ich meine Nächte an deiner Seite verbringen möchte und meine Tage in deinem Herzen.