November 2007


All zu oft ist das was man haben will, das was man nicht haben kann. Verlangen ist das was unsre Herzen bricht, es füllt uns aus. Verlangen kann einem das Leben zur Hölle machen. Aber so hart es auch sein mag etwas wirklich zu wollen, die Menschen die am meisten leiden, sind diejenigen die nicht wissen was sie wollen.

(Meredith)

Menschen haben an den überraschensten Stellen Narben. Sie sind so etwas wie geheime Strassenkarten ihrer persönlichen Geschichte. Ein Diagramm alter Verletzungen.

Die meisten Wunden heilen und es bleibt nichts weiter als eine Narbe zurück – manche jedoch heilen nicht.

Manche Verletzungen tragen wir ständig mit uns herum auch wenn sie schon lange her sind – halten die Schmerzen an. Vielleicht haben uns unsere alten Wunden etwas zu erzählen. Sie erinnern uns daran wie wir damals waren und was wir überstanden haben. Sie lehren uns was wir in der Zukunft vermeiden sollen.
Zumindest hätten wir das gern. Aber leider ist das nicht so, oder? Es gibt Dinge die müssen wir einfach immer wieder durchmachen – immer, immer, immer wieder.

(Meredith)

Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.
Erinnere mich daran, dass das Herz oft gegen den Verstand streikt.
Schick mir im rechten Augenblick jemand, der den Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe zu sagen. Du weißt, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen. Gib, dass ich diesem schönsten, schwierigsten, riskantesten und zartesten Geschenk des Lebens gewachsen bin. Verleihe mir die nötige Phantasie, im rechten Augenblick ein Päckchen Güte, mit oder ohne Worte, an der richtigen Stelle abzugeben.
Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff mit Tiefgang gleicht, um auch die zu erreichen, die unten sind.
Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen. Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern was ich brauche. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.

(Antoine de Saint Exupery)

kenar süsü oldum hayatında
yani olmasam da olurdu..
kaza süsü de verirdin vefatıma,
yokluğum boşluk yaratmazdı..
seni aramamam, sormamam, bakmadan uzaklaşmam eminim çok hora geçti
hurdaya çıktı içim fark ettin mi hiçe döndüm
çürüye çürüye tükendim
rezil ettim kendimi
dağıttım
içtim
düştüm
ona buna ağladım
içimden döküldün
gülmeyi unuttum
kendimi dinlemekten

hastalık hastası oldum senin yüzünden

Verbringe nicht die Zeit
mit dem Suchen nach dem Hindernis,
vielleicht ist keines da.

~Franz Kafka~

Das Schönste im Leben ist der Wunsch,

das Nächstschönste die Erfüllung.

M.Mitchell

Der Augenblick ist nichts als der wehmütige Punkt zwischen Verlangen und Erinnern.

Robert Musil

Man muss sein Leben
aus dem Holz schnitzen,
das man hat, und wenn
es krumm und knorrig wäre.

~Theodor Storm,

[...] all die Verschiedenen Möglichkeiten sind nämlich nicht für alle gleich Gut geeignet. Zum einen passt dieses, zum anderen jenes. Wir bestehen doch nicht aus Kitt, den man in jede beliebige Form kneten kann. Wir haben einen Charakter, wir sind alle verschiedenen, alle einzigartig. Und zu jedem einzigartigen Menschen gehört auch eine ganz bestimmte Art von Leben, mit allem, was dazu gehört. Wir brauchen also lediglich zu entdecken, wie wir beschaffen sind, um danach völlig selbstverständlich das zu tun, was zu uns passt.Wir brauchen nicht mehr zu wählen, wir brauchen keine Entscheidung zu treffen - es ist einfach das Beste, Punkt, aus.

Die Idee, dass wir eine Wahl treffen können, geht von der Unterstellung aus, dass alle Möglichkeiten gleich gut sind. Wir brauchen uns nur zu überlegen, welche uns die Angenehmste zu sein scheint, und die wählen wir dann.

Doch wie bestimmen wir, was uns am Angenehmsten scheint? Das kann sich je nach Laune ändern: Was uns morgens nett erscheint, kann uns mittags langweilen und am Abend zum Hals heraushängen. Außerdem sind wir meistens, mehr als uns bewusst ist, von anderen beeinflusst: Unserer Umgebung, unserer Erziehung und natürlich von den Reklamehexen. Viele Zweifler wissen tief in ihren Herzen schon längst, was sie am liebsten wollen würden, doch sie wagen es nicht einmal, es sich selbst zu beichten, geschweige denn der Ausßenwelt - aus Angst, jemanden zu verletzen oder aus Angst, sich in den Augen anderer lächerlich zu machen.

Was wir wollen, ist nicht immer verlässlich. Es kann an einem Tag etwas anderes sein als am anderen, es kann von den beeinflusst sein, was wir zu wollen gelernt haben, wovon anderen Menschen meinen, dass wir es wollen sollen, was unsere Eltern von uns erwarten, was unser Partner von uns fordert. Und davon haben wir gar nichts. Wenn Sie wissen wer sie sind, wissen Sie auch, was zu ihnen passt.

[...]

Die wirkliche Frage lautet also nicht: Was will ich? Die wirkliche Frage lautet: Wer bin ich? Und die Antwort beinhaltet eine Einschränkung. Sie sind nicht alles, Sie sind nur, wer Sie sind.

Echte Wahlfreiheit ist die Freiheit, sich selbst freiwillig zu beschränken. Mein gutes altes I Ging drückt das so aus: “Durch das Setzen von Grenzen erlangt im menschlichen Leben das Individuum seine Bedeutung. Unbegrenzte Möglichkeiten sind nichts für den Menschen. Dadurch würde sein Leben nur ins Grenzenlose zerfließen.”

Aus “Zehn Gebote der Inneren Ruhe”
von Lisette Thooft

..seit ich abgereist bin, denke ich die ganze Zeit an dich. Ich weiss dass meine Reise noch nicht vorüber und dass das Leben ein gewundener Pfad ist, und ich kann nur hoffen, dass er sich irgendwie zurück zu dem Ort schlängelt, an den ich gehöre. Zurück zu dir. So denke ich jetzt darüber. Ich gehöre zu dir.

.. Bevor wir uns kennenlernten, war ich so verloren, wie ein Mensch nur sein kann. Und doch hast du etwas in mir gesehen, was mir eine neue Richtung gegeben hat.

Wenn ich schlafe, träume ich von dir, und wenn ich wach bin, sehne ich mich danach, dich in meinen Armen zu halten. Von dir getrennt zu sein, hat mich in der Gewissheit bestärkt, dass ich meine Nächte an deiner Seite verbringen möchte und meine Tage in deinem Herzen.

Es gibt Menschen, die genau das suchen, was Du zu bieten hast, und Ihr werdet auf dem Schachbrett des Lebens zusammengebracht.

Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe ist nicht eifersüchtig, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verletzt nicht den Anstand, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbitten, sie trägt das Böse nicht nach, sie freut sich nicht über das Unrecht, sie freut sich vielmehr an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe hört niemals auf…

(unbekannt)


Die Menschen sind unvernünftig, irrational und egoistisch. Liebe diese Menschen trotzdem. 

Wenn du Gutes tust, werden dich die Menschen beschuldigen, dabei selbstsüchtige Hintergedanken zu haben. Tue trotzdem Gutes.

Wenn du erfolgreich bist, gewinnst du falsche Freunde und wahre Feinde. Sei trotzdem erfolgreich. 

Das Gute, das du heute getan hast, wird morgen schon vergessen sein. Tue trotzdem Gutes.

Ehrlichkeit und Offenheit machen dich verwundbar. Sei trotzdem ehrlich und offen.

Die Menschen bemitleiden Verlierer, doch sie folgen nur den Gewinnern. Kämpfe trotzdem für ein paar von den Verlierern.

Woran du Jahre gebaut hast, das mag über Nacht zerstört werden.  Baue trotzdem weiter. 

Die Menschen brauchen wirklich Hilfe, doch es kann sein, dass sie dich angreifen, wenn du ihnen hilfst. Hilf diesen Menschen trotzdem. 

Gib der Welt das Beste, was du hast, und du wirst zum Dank dafür einen Tritt erhalten. Gib der Welt, das Beste, das dir gegeben wurde.  

Trotzdem. 

Ich liebe dich - nicht darum, weil du so bist, sondern weil ich so bin, wenn ich bei dir sein kann.

Ich liebe dich - nicht wegen all dem, was du aus dir gemacht hast, sondern für das, was du aus mir machst.

Ich liebe dich - um meines besseren Ich willen, das du hervorzukehren weißt.

Ich liebe dich - weil du Hand anlegst an mein übervolles Herz und alle Leichtfertigkeiten und Schwächen übersiehst, die man nicht übersehen kann, und dafür alles, was schön und gut ist, zum Vorschein bringst, das zu finden kein anderer tief genug geblickt hat.

Ich liebe dich - weil du deine Ohren vor den Missklängen in mir verschließest und statt dessen durch ehrfürchtiges Lauschen die Musik in mir verstärkst.

Ich liebe dich - denn du hilfst mir, auf dem Bauplatz meines Lebens nicht ein Gasthaus, sondern einen Tempel zu errichten, so wie du mir auch hilfst, dass meine täglichen Worte nicht Vorwurf, sondern Gesang sind.

Ich liebe dich - weil du mehr zu meinem Glück beigetragen hast, als es irgendein anderer hätte tun können - und du tatest es ohne eine Berührung, ohne ein Wort, ohne ein Zeichen.

Du tatest es einfach dadurch, dass du du selbst bist.

Und wahrscheinlich ist es das, was man unter Freundschaft versteht.

 

Um meine Seele zu nähren und ihre Bestimmung zu erfüllen, muss ich aus jedem Ereignis in meinem Leben lernen.

Ich muss anfangen zu verstehen, dass jede Erfahrung den Samen eines großartigen Geschenkes in sich trägt - eines Seelengeschenkes!


Bedarfst du Meiner? Ich bin da.

Du kannst Mich nicht sehen, doch Ich bin das Licht, das dich sehen macht.

Du kannst Mich nicht hören, doch Ich spreche durch deine Stimme.

Du kannst Mich nicht fühlen, doch Ich bin die Kraft deiner Hände.

Ich wirke, obwohl du Meine Wege nicht verstehst.

Ich wirke, obwohl du Meine Werke nicht erkennst.

Ich bin keine übernatürliche Erscheinung. Ich bin kein Mysterium.

Nur in vollkommender innerer Stille, jenseits alles Persönlichen, kannst du wissen, wie ich bin, und nur als Empfindung und als Glaube.

Doch Ich bin da. Doch Ich höre. Doch Ich antworte. Wenn du Meiner bedarfst, bin Ich da.

Selbst wenn du Mich leugnest, bin Ich da. Selbst wenn du dich ganz verlassen fühlst, bin Ich da. Selbst in deinen Ängsten bin Ich da. Selbst in deiner Qual bin Ich da.

Ich bin da, wenn du betest und wenn du nicht betest.

Ich bin in dir, und du bist in Mir.

Nur in deinem Bewusstsein kannst du dich von Mir getrennt fühlen, denn nur in deinem Bewusstsein gibt es den Schleier von “dein” und “mein”.

Doch nur in deinem Bewusstsein kannst du Mich kennen und erleben.

 

Entlasse die törichte Furcht aus deinem Herzen.

Wenn du dir nicht mehr selbst im Wege stehst, bin Ich das.

Du allein kannst nichts tun, Ich aber kann alles tun.

Und Ich bin in allem.

Obwohl du das Gute nicht magst, ist das Gute da, denn Ich bin da.

Ich bin da, weil Ich sein muss, weil Ich bin.

Nur in Mir hat die Welt einen Sinn; nur aus Mir gewinnt die Welt Gestalt; nur durch Mich schreitet die Welt fort.

Ich bin das Gesetz, auf dem die Bewegung der Gestirne und das Wachstum aller lebenden Zellen beruht.

Ich bin die Liebe, die des Gesetzes Erfüllung ist.

Ich bin Sicherheit. Ich bin Friede. Ich bin Einheit.

Ich bin das Gesetz, nach dem du leben kannst.

Ich bin die Liebe, an die du dich klammern kannst.

Ich bin deine Sicherheit. Ich bin dein Friede.

Ich bin eins mit dir. Ich bin.

Selbst wenn du versagst, Mich zu finden, Ich versagte Mich dir nicht.

Auch wenn dein Glaube an Mich unsicher ist, Mein Glaube an dich wankt nie, weil Ich dich kenne, weil Ich dich liebe.

Ich liebe dich. Ich bin da.

Auch wenn Du es manchmal nicht spürst, ich bin da!

 

Bazi anlar vardirya hani?
Anlatmak istersinde anlatamazsin
Duygularini,istek ve arzularini
Düsünürsün…dile getiremessin
Tam sirasi dersin simdi
Ama yine yapamazsin,heycanlanirsin..
Kelimeler dügümlenir bogazina
Ya…Ya…Dersin,ya… uyuz gülme
Ya beni terslerse
Ya dostlugumuzu,arkadasligimiz
O anda bitiriverirse…
Korkarsin…cesaretlenirsin
Haykirmak gelsede icinden
Kulagina egilip
Yavasca söylersin
Sen ki esrara sır olan bir sırdın ,
Seneydin mevsimdin hatta asırdın ,
Fakat nasıl oldu ey ask anlat gel ,
Bir gönlüme yerlestin , bir kalbe sıgdı
simdi uzagım…
Belli mi olur…?
Belki demli bir cay kokusuyla gelirim…
Belki ılık bir yagmurla yagarım sehrine…
Belki bir musikı ile cemre gibi düserim gönlüne…
Belki de asi, deli bir rüzgarla eserim yüregine…
Kimbilir?

 

 

Vergeben ist ein Geben ganz besonderer Art.

~©Dr. Ernst R. Hauschka~

Alles wird gut.

Alles wird immer besser und besser.

von Nikolaus Enkelmann

Es lässt sich im Leben doch nichts, gar nichts, nachholen,
keine Arbeit, keine Freude, ja sogar das Leid kann zu spät kommen.
Jeder Moment hat seine eigentümlichen, unabweisbaren Forderungen.
Die Kunst zu leben besteht in dem Vermögen, die Reste der Vergangenheit
zu jeder Zeit durchstreichen zu können.

aus: »Tagebücher«
~Christian Friedrich Hebbel~

Next Page »