Gespeichert unter: einfach so
Das Gespür zur rechten Zeit
etwas Gutes für sich zu tun
und die Gelassenheit,
sich davon nicht abhalten zu lassen.
Gespeichert unter: einfach so
„Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.“
(Peter Rosegger)
„Hör auf deinen Kummer: warum es uns besser geht, wenn wir unsere Sorgen nicht verdrängen “ von Stephen Levine.
Schmerz und Trauer nicht spüren zu wollen, ist eine verbreitete und verständliche, aber nicht immer sinnvolle Reaktion. Denn der Kummer, den wir nicht fühlen wollen, verschwindet deshalb ja nicht wirklich. Er bleibt in uns, was Folgen hat. Folgen wie z.B., dass wir innerlich verhärten, dass wir Kontakt meiden, dass wir uns von unseren Gefühlen abschneiden. All das engt uns ein und raubt Lebensfreude.
Stephen Levine zeigt sehr eindringlich auf, wozu verdrängter Schmerz führen kann – und zwar auf persönlicher, aber auch auf gesellschaftlicher Ebene. Und er zeigt, wie wir besser mit unserem Kummer und unsere Trauer umgehen können: nämlich, indem wir diese Gefühle zulassen lernen.
Es braucht etwas Mut, um das Buch zu lesen. Hier geht es bereits um die ersten Schritte zum Zulassen von Emotionen, die wir fürchten und wegdrücken wollen. Aber nur dann, wenn wir uns ihnen stellen, sie zulassen und ihnen erlauben, sich auszudrücken, können wir Erlösung und Heilung finden. Nicht für jede/n wird das wohl ohne therapeutische Hilfe möglich sein, aber „Hör auf deinen Kummer“ kann auch dafür ein erster Anstoß sein.
Neben den vielen, vielen Denkanstößen und klugen Gedanken finden Sie auch einige Übungen in dem Buch. Körper- und Atemübungen, die das Zulassen von Schmerz und Trauer möglich machen.
Stephen Levine schreibt: „Schmerz ermöglicht Mitgefühl.“ und an anderer Stelle „Widerstand ist die Hölle.“ Diese zwei Sätze habe ich zusammen mit vielen anderen aus diesem Buch mitgenommen, weil sie mich tief getroffen haben.
Fazit: Ein extrem wichtiges Buch über ein unbequemes Thema, das aber für unser Lebensglück unerlässlich ist.
(aus Zeit zu Leben)
Gespeichert unter: einfach so
Worüber man nicht reden kann,
darüber muss man schreiben
©Dr. phil. Manfred Hinrich
Man trennt sich aus einem bestimmten Grund. Man sagt dem anderen, warum. Man gibt ihm die Möglichkeit zu antworten. Man läuft nicht einfach so fort. Nein, dass ist absolut kindisch.
(Marcel Proust)
Gespeichert unter: einfach so
єѕ gιвт мєηѕ¢нєη, ∂ιє ραѕѕєη ѕσ gυт zυѕαммєη. ωιє ∂єя нιммєℓ υη∂ ∂αѕ мєєя.
(є.ѕ.)
Im Leben löst sich so einiges in Luft auf. Wenn etwas, von dem wir nicht wussten, dass wir es haben, verschwindet, vermissen wir’s?
Wie ich schon sagte: dass etwas verschwindet, kommt vor. Aus Schmerzen werden Phantomschmerzen. Blut hört auf zu fließen und Menschen – Menschen sterben.
Es gibt noch mehr, was ich zu sagen habe – so viel mehr. Aber… ich bin verschwunden.
(Meredith)
Niemand glaubt, dass sein Leben nur irgendwie, so ganz okay, verlaufen würde. Wir glauben alle, dass aus uns etwas Besonderes wird und von dem Tag an, an dem wir uns entschieden haben etwas zu werden, sind wir von hoher Erwartung. Wir erwarten von uns, dass wir neue Wege beschreiten, dass wir Menschen helfen, dass wir etwas bewegen. Wir haben hohe Erwartungen an den Menschen, der wir sein möchten – wohin wir gehen werden – und irgendwann kommen wir an.
(Meredith)









